Vollerwiek

Die Kirche St. Martin von 1113

Die Kirche St. Martin von 1113

Der Name Vollerwiek, Vollerwieck oder Fuhrewiek ist schwer zu deuten. Die Endung Wiek ist gleich Bucht. Voller bzw. Fuhre könnte auf den Männernamen Fuller Volker Bezug nehmen, oder auch voll bedeuten.
Vollerwiek ist eine Streusiedlung. Während früher die Landwirtschaft und die Arbeit am Deich (Fiskus) das Leben bestimmte, ist es heute überwiegend der Tourismus. Es gibt nur noch wenige Vollerwerbshöfe, die meistens auch Tourismus im Nebenerwerb betreiben.
Neben der Kirche "St. Martin" erstmals erwähnt 1113, in der Ortsmitte, lag die Dorfschule und von 1950 bis 1999 auch eine kleine dänische Privatschule, sowie ein Kaufmannsladen mit Poststelle und Schankwirtschaft.

Die Badeecke in Vollerwiek

Am Nordseedeich am heutigen Badestrand - baute man 1801 eine Seebatterie (Kontinentalsperre), die aber 1813 schon wieder abgebrochen wurde. Deshalb auch die Bezeichnung Batterieecke für dieses Gebiet. Der Nordseedeich und das nahe St. Peter-Ording sind heute Hauptgrundlage des örtlichen Tourismus. Am Nordseedeich in Vollerwiek befinden sich der von der DLRG bewachte Badestrand, der große kostenlose Parkplatz und ein Imbiss.


Das Eidersperrwerk

Das Eidersperrwerk

Im östlichen Teil wird Vollerwiek vom Eiderdamm und dem sehenswerten Eidersperrwerk abgeschlossen.
Der von 1967 bis 1973 erbaute Eiderdamm verbindet quer durch das Eiderdelta den Nordseedeich in Eiderstedt mit dem Nordseedeich in Dithmarschen.
Die Fluttore des Eidersperrwerks sind im Normalbetrieb geöffnet, so dass die Eider bis nach Nordfeld ein Tidegewässer geblieben ist. Ab einem Wasserstand von 1,5 Meter über normal Null werden die Außentore geschlossen.

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 Kirche St. Martin

Kirche St. Martin

Die kleine Kirche St. Martin (1113) überrascht durch die gewaltige Empor-Kanzel (1587) aus der Blütezeit der Eiderstedter Kultur: Die reichen Marschbauern machten in früheren Jahrhunderten den Geldbeutel weit auf. Zur Ausstattung der Kirche gehören eine Kreuzgruppe sowie ein Schnitzaltar aus der Reformationszeit (1450).

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Vereine

Vereine

Das Vereins- und Kulturleben in Vollerwiek wird gemeinschaftlich mit den beiden Gemeinden Welt und Grothusenkoog gelebt. (Freiwillige Feuerwehr, Kirchenkreis, Boßel-, Fruunsboßel- und Ringreiterverein, Landjugend und Tourismusverein.

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Küstenschutz

Küstenschutz

Der Nordseedeich in Vollerwiek ist durch nicht vorhandenes Vorland bei Sturmfluten besonders gefährdet. Die Steinsicherung am 'Deichfuß' weist darauf hin, dass gerade hier ein Deichabschnitt ist, an dem der Deich besonders gefährdet ist. Außer in Vollerwiek findet sich in Eiderstedt nur noch in Westerhever eine solche Steinsicherung.

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Welt Vollerwiek 3 km

Hinweisschild: Welt 3 km / Vollerwiek 3 km

Surfen in Vollerwiek

Surfen in Vollerwiek

Schilder am Weg

Schildersammlung: Wikinger-Friesen-Weg, North Sea Cycle Route, Entfernung nach Büsum und St. Peter-Ording